Unsere Selbsthilfeorganisation - eine zeitgemäße Einrichtung
Der Österreichische Blinden- und Sehbehindertenverband (ÖBSV) versteht sich als Selbsthilfeorganisation blinder und sehbehinderter Menschen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Interessen seiner Mitglieder in allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu vertreten und vor allem die schulische, berufliche und gesellschaftliche Integration zu erreichen sowie Diskriminierungen mit allem Nachdruck entgegen zu wirken. Aus diesem Grund unterstützt der ÖBSV alle Personen und Institutionen, die sich in diesem Sinne für blinde und sehbehinderte Menschen einsetzen und tätig sind.
Der ÖBSV besteht aus den sieben autonomen Landesverbänden Wien-Niederösterreich-Burgenland, Oberösterreich, Steiermark, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Der Präsident des ÖBSV wird alle vier Jahre von den Delegierten dieser Landesverbände gewählt. Der ÖBSV ist Mitglied der Europäischen Blindenunion (EBU) und der Weltblinden Union (WBU) und damit international in das Blinden- und Sehbehindertenwesen eingebunden.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde durch den Blinden Louis Braille die Brailleschrift erfunden - wohl die segensreichste Erfindung für blinde Menschen -, zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden die ersten Selbsthilfeverbände, zu Beginn des 21. Jahrhunderts können diese Selbsthilfeverbände mit Stolz auf ihre Erfolge zurückblicken. In dieser Tradition stehend wird auch in Zukunft der Österreichische Blinden- und Sehbehindertenverband seine gesamten Bemühungen und Zielsetzungen ausrichten.
Professor Klaus Guggenberger
Themen, die uns besonders wichtig sind
- Arbeitsplatzassistenz - blinde und sehbehinderte Menschen im Berufsleben
- Mobilität und Orientierung - selbstständige und sichere Fortbewegung im Straßenverkehr
- Lebenspraktische Fertigkeiten - mehr Lebensqualität durch selbständige Lebensführung
- Nutzung moderner Hilfsmittel